Mittwoch, 26. April 2006 um 19:16 Uhr
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Ich habe mich erst nur gewundert, warum der Tresenmensch (ich wollte erst Thesenmensch schreiben) die Gläser noch so lange hat stehen lassen und meine Mutter hätte, ohne es zu merken, einfach getrunken.

Wie die das machen (im Guiness Store House) ist mir schleierhaft – ich hab beim zapfen auch nicht so recht aufgepasst. Hätte ich mal.
Ich hab übrigens nirgendwo die Abbildung eines vierblättrigen Kleeblatts entdecken können. Ist wohl nur in deutschen Landen als Glückssymbol verbreitet.
Dienstag, 25. April 2006 um 20:53 Uhr
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zu seelenlosen Nachfotos
des River Liffey

der O’Connel Street

der City Hall Belfast

der dunklen Gasse am Bradbury Place

der Botanic Avenue

Und eines ist klar: Ich schleppe nie wieder das drei-Kilo-Stativ im Koffer mit, wenn ich doch für Nachfotos eh keine Zeit habe und zu 80% ein mit Dinkel gefülltes Säckchen als Stativersatz benutzt habe; das passt nämlich in meine Fototasche.
Sonntag, 23. April 2006 um 21:14 Uhr
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Die Wandmalereien aka wall murals sind die an Wände gemalten Erinnerungen an den Nordirlandkonflikt. Im Westen von Belfast befinden sich entlang der Shankill Road (im protestantischen, loyalen Stadtviertel) besonders viele dieser seltsamen Bilder. An fast jeder Straßenecke Glorifizierung, Provokation und Gewalt.
Und wenn zur gleichen Zeit auch noch eine Kundgebung durch die Straße marschiert, kommt einem das noch seltsamer vor. Die Leute kommen aus Pubs, Ladenlokalen und zeigen ihre Unterstützung.
Berlin hatte eine Mauer. Belfast hat sie immer noch. Teilweise sichtbar und zum größten Teil in den Köpfen vorherrschend.
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